Das Lieferkettengesetz kommt

Wie können Sie die Anforderungen erfüllen und sich bereits jetzt vorbereiten?

Nun ist es offiziell: Am 1. Januar 2023 tritt das Lieferkettengesetz in Kraft. Dann müssen deutsche Unternehmen die Einhaltung von Menschenrechten entlang der Lieferkette kontrollieren. Verstöße werden sanktioniert, Imageschäden drohen.

 

Unser Rat: Nicht abwarten, sondern frühzeitig aktiv werden!

Das Lieferkettengesetz auf einen Blick

Grafik Lieferkettengesetz

Hintergrund

 

Weltweit arbeiten 152 Millionen Kinder, 72 Millionen unter Ausbeutung, 10 Prozent aller Kinderarbeit in Afrika und 25 Prozent in Südostasien und Lateinamerika findet in der Exportproduktion statt, 25 Millionen Menschen sind in Zwangsarbeit.
(Quelle: ILO)

Ziel

Ziel ist es den Schutz der Menschenrechte zu verbessern. Unternehmen in Deutschland müssen dafür Sorge tragen, dass in ihren Lieferketten die Menschen-rechte eingehalten werden, also keine Kinder arbeiten oder Zwangsarbeit stattfindet.

Ab wann?

Ab 1. Januar 2023 für Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitern, ab 2024 auch für Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern.

Icon Branchen im Fokus

Branchen

Textil, Elektronik, Chemie, Lebensmittel, Automobil, Metalle und Bergbau

Icon Problemregionen

Problemregionen

Subsahara-Afrika, Asien, Pazifikraum

Icon Pflichten

Pflichten

Beschwerde- & Risikomanagementsystem, Risikoanalyse & -kontrolle p.a., Abhilfe- & Präventionsmaßnahmen, transparente Lieferkette, Berichtspflichten

Icon Sanktionen

Sanktionen

Bußgelder von 100.000 - 800.000 €, oder bis zu 2% des Jahresumsatzes, Zwangsgeld bis zu 50.000 €

Zitat
Wir sind durch den Einsatz der riskmethods Lösung gut auf die Anforderungen vorbereitet, die das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz mit sich bringen wird.
Gero Stüve, Head of Procurement, Rottendorf Pharma

 

Die wichtigsten unternehmerischen Sorgfaltspflichten:

Einrichtung eines Risikomanagements. Die klassische Lieferantenbeurteilung ist gut, aber mit dem Abhaken einer Checkliste ist es hier nicht getan. Es liegt in der unternehmerischen Verantwortung, die Lieferketten fortlaufend zu überwachen und bei Verstößen schnell zu reagieren. Das gilt für:

  • Geschäftspraktiken (z.B. Ausbeutung, unfairer Handel, Umweltschäden)
  • Produktqualität (z.B. Konfliktmineralien)
  • Drittparteien (Verstöße bei Logistikdientleistern, Vertriebspartnern)

 


Die Frage ist: Können Sie ein End-to-end-Monitoring leisten? Sind Ihre Prozesse genügend auf das Identifizieren, Bewerten und Minimieren von (Compliance-)Risiken ausgerichtet?

 

Systematische Risikoanalysen. Das ist die Voraussetzung, um eventuelle Schwachpunkte bei eigenen Standorten, bei direkten Zulieferern, aber auch bei Sublieferanten zu erkennen. Das erfordert klare Sicht auf Lieferanten-Compliance: „Know your supplier“. Viele Einkaufsverantwortliche haben meist die Top-Supplier im Blick. Aber häufig droht die Gefahr von der Tier-n-Ebene. Wenn der Vorlieferant ein Problem hat, bekommt Ihr Zulieferer ein Problem. Und das wird dann zu Ihrem Problem.

Die Frage ist: Kennen Sie die Risikopotenziale in Ihrer Lieferkette? Wissen Sie, welche Auswirkungen der Verstoß eines Lieferanten auf das gesamte Liefernetzwerk haben kann?

 

Präventive Maßnahmenpläne. Werden Verstöße festgestellt, müssen Maßnahmen zur Minimierung und Vermeidung erfolgen. Mindestens einmal im Jahr wird überprüft, ob sie umgesetzt werden. Gegenüber Direktlieferanten schreibt der Gesetzgeber Präventionsmaßnahmen vor. Hier gilt: Je früher ein Problem erkannt wird, desto schneller kann man reagieren.

Die Frage ist: Verfügen Sie über standardisierte Prozesse, um im Unternehmen und mit den Geschäftspartnern präventiv Maßnahmen zur Minimierung oder Vermeidung von Compliance-Risiken zu koordinieren?

 

Dokumentation und Reporting

Das Lieferkettengesetz verlangt genaue Dokumentation über die Einhaltung der Sorgfaltspflichten. Die riskmethods Lösung dient als Datenbasis für Regelungen, Standards, Verträge und interne Richtlinien. Auch alle lieferantenbezogenen Compliance-Daten stehen zentral zur Verfügung.

Mit Dashboards und vorkonfigurierten Berichten können Sie: 

  • Berichte einfach exportieren, um nachzuweisen, dass Ihre Beschaffung den Compliance-Standards entspricht
  • alle Aktivitäten zur Vermeidung und Beseitigung von Compliance-Verstößen dokumentieren
  • Zeit und Kosten durch beschleunigte Audits sparen
Zitat
Die riskmethods Lösung unterstützt uns dabei, mit Lieferanten zusammenarbeiten, die finanziell stabil sind, Kinderarbeit vermeiden und eine nachhaltige Produktion fördern.
Natalie Cueni, Strategic Performance Manager, Clariant International Ltd

Das Lieferkettengesetz kommt: Was Sie jetzt tun können

Whitepaper Lieferkettengesetz

 

Whitepaper

 

Wäre Ihr Unternehmen heute schon in der Lage, den Anforderungen des neuen Lieferkettengesetzes gerecht zu werden?

Erfahren Sie in diesem Whitepaper:

  • Das Lieferkettengesetz auf einen Blick: Aktueller Stand und Überblick
  • Bedeutung für Ihr Risikomanagement
  • Wie Sie sich vorbereiten können
  • Einhalten der Sorgfaltspflichten mit der riskmethods Lösung

Exklusive Einblicke in unser Whitepaper

Wie Sie sich auf das Lieferkettengesetz vorbereiten - Empfohlenes Vorgehen
Icon Risikodaten beschaffen

Risikodaten beschaffen

Zur regelmäßigen Risikoanalyse müssen z.B. Expertendatenbanken, staatliche Sanktionslisten, Social-Media-Kanäle, Nachrichtenportale, etc. kontinuierlich ausgewertet werden. Das erfordert eine hohe Automatisierung bei der Datenbeschaffung und -aktualisierung.

Icon Transparenz Liefernetzwerk

Transparenz Liefernetzwerk

Schaffen Sie vollständige Transparenz auf allen Stufen des Liefernetzwerks, nicht nur bei Direktmaterial-Lieferanten, sondern über Tier-1 hinaus. Ständiges Monitoring ist hier der Schlüssel.

Icon Risiken analysieren

Risiken proaktiv analysieren

Seien Sie sich über die potenziellen Auswirkungen von Risiken bewusst, um die richtigen Maßnahmen zur Schadensreduktion zu ergreifen. Decken Sie proaktiv Schwachstellen in Ihrem Liefernetzwerk auf.

Icon Risiken reduzieren

Risiken gezielt reduzieren

Ein Katalog mit Aktionsplänen für verschiedene Risikoarten, z. B. Naturgefahren, politische Unruhen, Sanktionen, Streiks und eben auch Menschen- und Arbeitsrechts-verletzungen hilft, um bei einem Verstoß oder Störfall schnell reagieren zu können.

Das Lieferkettengesetz kommt: Was Sie jetzt tun können

Erfahren Sie im unserem Whitepaper alle relevanten Fakten zum bevorstehenden Lieferkettengesetz